CDU und Grüne beantragen Wiederwahl von Kreisdirektor Dr. Erik Werdel

20.12.2023

Gemeinsamer Antrag der beiden Mehrheitsfraktionen im Kreistag

In der Kreistagssitzung vom 07.12.2023 wurde der Antrag von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Position des Kreisdirektors durch Änderung der Hauptsatzung abzuschaffen und damit auf die gesetzliche Mindestregelung eines Allgemeinen Vertreters zurückzugehen, von den Fraktionen gemeinsam zurückgezogen.

CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen nun gemeinsam die Wiederwahl des Kreisdirektors Dr. Erik Werdel zum 01.06.2024. Eine Wiederwahl wird notwendig, weil die Amtszeit des Kreisdirektors zum 31.05.2024 ausläuft. Dieser Antrag ist nun zeitnah nach der Kreistagssitzung vom 07.12.2023 für die nächstmögliche Kreistagssitzung gestellt worden, um von einer Ausschreibung der Stelle des Kreisdirektors abzusehen.

„Es ist beeindruckend wie anerkannt Kreisdirektor Dr. Werdel ist innerhalb des Kreishauses wie auch über die Parteigrenzen anerkannt. Er hat sich in den vergangenen 16 Jahren seiner Amtszeit um den Kreis verdient gemacht. Das müssen wir anerkennen und hat uns dazu bewogen, unseren Antrag auf Abschaffung der Stelle des Kreisdirektors zurückzuziehen. Wie zu vernehmen ist, zeichnet sich eine deutliche Mehrheit für eine Wiederwahl über die Fraktionsgrenzen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ab. Diese Entwicklung begrüßen wir“, so die drei stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Uwe Pakendorf, Elvi Reudenbach und Christopher Schiefer unisono.

Ursula Ehren, Roland Rickes und Dagmar Keller-Bartel, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erklären für ihre Fraktion: „Wir halten einen Umbau der Verwaltung, wie sie ursprünglich von CDU und GRÜNEN geplant war, weiterhin für sinnvoll. Wir haben aber auch immer gesagt, dass der Wunsch nach einer Neuausrichtung unabhängig von der Person Erik Werdel ist. Deswegen werden wir nun nicht an einer Idee festhalten, für die es keine demokratischen Mehrheiten gibt. Bleibt die Position des Kreisdirektors erhalten, gibt es keinen Grund, Herrn Dr. Werdel nicht in seinem Amt zu bestätigen, auch als wichtiges Zeichen Richtung Mitarbeiterschaft und ihrem Wunsch nach Kontinuität.“