SEN: Gamescom 2026 – Gesellschaftliches Potenzial und Innovationstreiber

30.08.2026
Vereinigungen

Auf Einladung des deutschen Game-Verbandes informierte sich eine Gruppe der CDU Senioren-Union NRW und der Jungen Union NRW auf der Gamescom 2026 in Köln über neue Projekte und Trends der Games-Branche. Bei einem geführten Rundgang tauschten sich Hubert Hüppe, der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Gerd Josmann, Mitglied des Landesvorstandes, und Landesgeschäftsführer Daniel Güttler mit Spieleentwicklern aus und konnten von der Wirkung von Games auf Gesellschaft, Demokratie und Technik einen ersten Eindruck gewinnen.

Politische Aspekte standen im Fokus des Messerundgangs, darunter der e-Sport, der sportlich organisierte Wettkampf mit Computerspielen. E-Sport entwickelt sich immer mehr zum Breitensport, es gibt zahlreiche Turniere und verschiedene Ligen, in der sich die Gamer messen können. Durch den ehemaligen IOC-Präsidenten Thomas Bach sind bereits erste Schritte für eine olympische Zukunft des e-Sports auf den Weg gebracht worden.

Einen großen Raum auf der Gamescom nahmen die sogenannten Indie-Games ein, das sind die Spiele kleiner unabhängiger Teams.  Mit Unterstützung  der Bundeszentrale für politische Bildung werden Spiele für den Einsatz im Geschichts-und Sozialwissenschaftsunterricht der Schulen entwickelt.

Daneben sind Konstruktionsspiele wie Bagger- oder Busfahrersimulatoren  gerade für ältere Menschen interessant, hier entsteht ein riesiger neuer Markt, auch für Menschen in Alters- und Pflegeheimen. Beeindruckend auch Spiele für Behinderte, die allein durch Augenbewegungen gesteuert werden können.

Die besondere Leidenschaft der Games-Community beschränkt sich nicht nur auf die Spiele selbst, sondern geht weit darüber hinaus. Die von Gamerinnen und Gamern initiierten Spendenaktionen in Millionenhöhe stehen für ein starkes gesellschaftliches Engagement.
Zum Abschluss erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Arbeit der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle). Nach einem Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger wurde für die Spiele-Plattform Roblox die USK Altersfreigabe von 12 auf 16 Jahre hochgesetzt.

Mit den Eindrücken „Lust auf Zukunft“, „gesellschaftliche Relevanz“ und „Potential für die Industrie 4.0“ endete für die Besuchergruppe der Tag auf der Gamescom 2026.