Frauen Union besucht Caroline Bosbach in Berlin

30.04.2026
Abgeordnete

„Als Gruppe gekommen, als Gemeinschaft gegangen“  - Rhein-Berg zu Besuch im Bundestag

Für einige Tage raus aus dem Alltag, rein ins politische Berlin: Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Caroline Bosbach waren Ende April rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in der Hauptstadt zu Gast. Die Informationsfahrt wurde in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA) organisiert.

Schon früh wurde deutlich: Diese Reise ist mehr als ein klassisches Besuchsprogramm. Bei einer politischen Stadtrundfahrt und den anschließenden Terminen – unter anderem in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, im Stasi-Unterlagen-Archiv und im Bundesministerium der Verteidigung – entwickelte sich schnell ein intensiver Austausch innerhalb der Gruppe.

Dabei ging es auch um die grundsätzliche Stimmung im Land – etwa im Zusammenhang mit aktuellen Reformen in der Gesundheitsversorgung. Viele Teilnehmer beschrieben die politische Atmosphäre derzeit als spürbar angespannter, teils auch deutlich eingetrübt. Die Gespräche waren offen, ehrlich und an vielen Stellen sehr direkt.

Nadina Lübke (50), Sonderpädagogin aus Rösrath, brachte es auf den Punkt:

„Wir sind als Gruppe gekommen und als Gemeinschaft gegangen. Jede und jeder von uns ist von den Reformen betroffen. Die Gespräche haben mich sehr bewegt.“

Ein Höhepunkt war der Besuch im Deutschen Bundestag. Nach einer Einführung in die Arbeitsweise des Parlaments diskutierte die Gruppe direkt mit Caroline Bosbach.

Iris Hasse (58), Energiemanagerin aus Burscheid und Mitglied der Frauen-Union Rhein-Berg, sagte nach der Begegnung:

„Caroline Bosbach hat mich mit ihrem Mut und ihrer Klarheit sehr beeindruckt. Viele von uns Frauen haben sich dadurch ermutigt gefühlt, sich auch in der CDU weiter nach vorne zu trauen.“

Auch sicherheitspolitische Themen spielten eine wichtige Rolle. Beim Besuch im Bundesministerium der Verteidigung wurde ein differenzierter Blick auf die Bundeswehr vermittelt.

Susanne Lüssem (45), Teamleiterin aus Burscheid, sagte dazu:

„Es war gut, auch einmal zu hören, dass die Bundeswehr sehr viel mehr ist als nur eine marode Truppe.“

Caroline Bosbach zog ein klares Fazit:

„Gerade in einer Zeit, in der viele politische Entscheidungen als schwierig wahrgenommen werden, ist der direkte Austausch wichtiger denn je. Ich habe großes Verständnis für den Unmut vieler Menschen. Es entsteht der Eindruck, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird: Wenn Ehepartner künftig nicht mehr beitragsfrei mitversichert sein sollen, während Beitragszahler weiterhin einen erheblichen Teil der Kosten für Bürgergeldempfänger tragen, dann stimmt einfach die Balance nicht mehr. Hier ist der Bundesfinanzminister gefordert.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich für kommende Informationsfahrten im caroline.bosbach.wk [at] bundestag.de (subject: Interesse%20an%20BPA-Fahrt) (Wahlkreisbüro) von Caroline Bosbach melden.