Wenn Besuch aus dem Bergischen nach Berlin kommt, wird es im Bundestag schnell ein bisschen rheinischer. Auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Caroline Bosbach verbrachten rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis vom 23. bis 26. Februar 2026 einige Tage in der Hauptstadt. Die Reise wurde in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert.
Die Gruppe erlebte Berlin dort, wo Politik tatsächlich stattfindet: im Plenarsaal des Deutschen Bundestages oder bei einem Informationsgespräch im Bundesministerium des Innern. Besonders eindrucksvoll war für viele der Moment, als sie eine aktuelle Debatte live verfolgen konnten.
Yvonne Schläger (49), Bankkauffrau aus Bergisch Gladbach, sagte nach dem Besuch im Plenarsaal: „Es war unglaublich spannend zu sehen, wie das umstrittene Heizungsgesetz abgelöst wurde. Das kennt man sonst nur aus dem Fernsehen – und auf einmal sitzt man mittendrin.“
Nachdenkliche Momente gab es bei den Stationen deutscher Zeitgeschichte: an der Gedenkstätte Berliner Mauer, im Tränenpalast sowie in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Ulrich Hermanns, Steuerberater aus Bergisch Gladbach und Jahrgang 1961, zog dabei eine sehr persönliche Verbindung: „Ich bin Baujahr 1961 – genau wie die Mauer. Das ist zwar schon lange her. Aber wenn man heute hier steht, merkt man, wie nah die Teilung Deutschlands eigentlich noch ist und wie präsent sie bis heute geblieben ist. Da bekommt man wirklich Gänsehaut.“
Für besonders gute Stimmung sorgte die Gruppe der Karnevalsgesellschaft Alt-Paffrath, die ein Stück rheinische Lebensfreude mit nach Berlin brachte. Mit viel Humor ernannten die Karnevalisten Caroline Bosbach im Bundestag sogar zu ihrem Ehrenmitglied und überreichten ihr einen Orden aus ihrem Geburtsjahr.
Caroline Bosbach sagte dazu mit einem Augenzwinkern: „Mir wurde gesagt, Ehrenmitglied bei der KG Alt-Paffrath zu werden sei ungefähr so honorig wie ein Bundestagsmandat. Wenn das so stimmt, habe ich heute wohl meine zweite Wahl gewonnen.“
Caroline Bosbach weiter: „Wenn Menschen aus meiner Heimat mich hier in Berlin besuchen, wird mir immer wieder bewusst, für wen wir hier Politik machen: für die Menschen, die jeden Tag arbeiten, Verantwortung übernehmen und unsere Region so stark machen.“
Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis können sich für kommende Informationsfahrten im caroline.bosbach.wk [at] bundestag.de (Wahlkreisbüro) von Caroline Bosbach melden.

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