Transformation der Kreisverwaltung auf gutem Weg

13.10.2026
Kreistagsfraktion

Jetzt kommt es auf die konsequente Umsetzung an!

Die Koalition von CDU und SPD im Kreistag begrüßt die Fortschritte bei der Modernisierung der Kreisverwaltung. Der im Ausschuss für Personal, Digitalisierung und Transformation vorgestellte Bericht zeigt aus Sicht der Koalitionsfraktionen, dass in den vergangenen anderthalb Jahren wichtige Grundlagen für eine leistungsfähigere, effizientere und bürgerfreundlichere Verwaltung geschaffen wurden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Pakendorf erklärt dazu:

„Die Modernisierung unserer Kreisverwaltung ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Wir begrüßen ausdrücklich, mit welchem Engagement die Verwaltungsführung und die Beschäftigten diesen anspruchsvollen Veränderungsprozess vorantreiben. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass der eingeschlagene Weg richtig ist“

Der seit März 2025 durch das Beratungsunternehmen Kienbaum begleitete Transformationsprozess hat wichtige Impulse für eine moderne Verwaltungskultur, eine verbesserte Zusammenarbeit und die systematische Optimierung von Verwaltungsabläufen gesetzt. Besonders positiv bewertet die Koalition, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv eingebunden wurden und ihre Erfahrungen und Kompetenzen in die Neugestaltung der Verwaltungsprozesse einbringen konnten.

Mit dem Abschluss der externen Beratung beginnt nun die entscheidende Phase: Die entwickelten Konzepte und Instrumente müssen dauerhaft im Verwaltungsalltag verankert und in konkrete Verbesserungen umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei drei Ziele: eine höhere Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger, effizientere Verwaltungsabläufe sowie ein verantwortungsvoller und wirtschaftlicher Einsatz der begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen. Digitalisierung und der gezielte Einsatz künstlicher Intelligenz können hierzu wichtige Beiträge leisten.

Angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage kommt der Transformation eine besondere Bedeutung zu. Die Koalition sieht darin nicht nur ein Modernisierungsprojekt, sondern zugleich einen wichtigen Baustein für eine langfristig tragfähige Haushaltskonsolidierung. Bestehende Strukturen und Aufgaben müssen deshalb kontinuierlich überprüft, Doppelarbeiten vermieden und vorhandene Ressourcen möglichst wirkungsvoll eingesetzt werden.

„Unser Anspruch ist eine Kreisverwaltung, die auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen leistungsfähig bleibt. Dafür brauchen wir klare Prioritäten, schlanke Prozesse und den Mut, bisherige Arbeitsweisen zu hinterfragen. Entscheidend wird sein, dass sich die Veränderungen künftig auch in messbaren Verbesserungen niederschlagen“, ergänzt CDU-Kreistagsmitglied Johannes Dünner.

CDU und SPD werden den weiteren Transformationsprozess konstruktiv und eng begleiten. Dabei setzen sie auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltungsführung und Beschäftigten.

„Eine moderne, leistungsfähige und wirtschaftlich arbeitende Kreisverwaltung ist kein Selbstzweck. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass der Rheinisch-Bergische Kreis auch in Zukunft seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann, ohne die kreisangehörigen Städte und Gemeinden finanziell stärker als notwendig zu belasten“, so Pakendorf abschließend.