CDA RBK: PISA darf kein Weckruf ohne Folgen bleiben

15.09.2026
Vereinigungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen erneut, dass Deutschland bei den Leistungen von 15-Jährigen vor großen Herausforderungen steht. Besonders besorgniserregend ist, dass ein erheblicher Teil der Jugendlichen die grundlegenden Kompetenzen nicht erreicht. Die aktuellen Ergebnisse machen deutlich, dass Deutschland bei den Leistungen der 15-Jährigen weiter vor großen Herausforderungen steht.
Wir dürfen jetzt nicht nur erschrocken auf die Zahlen schauen und anschließend zur Tagesordnung übergehen.

Für die CDA ist deshalb klar:

Bildungspolitik muss früher ansetzen und Kinder gezielt unterstützen. Entscheidend ist dabei, dass Kitas und Schulen die notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen erhalten und Familien dort Unterstützung bekommen, wo sie sie brauchen. Wir brauchen verbindliche Sprach- und Entwicklungstests vor der Einschulung, gezielte Förderung bei festgestelltem Unterstützungsbedarf und mehr Personal für Kitas und Grundschulen. Schulen in schwierigen Lagen müssen mehr Unterstützung erhalten. Lehrerinnen und Lehrer brauchen weniger Bürokratie und mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: guten Unterricht.

Dabei beginnt Bildung nicht erst mit dem ersten Schultag:

„Einem kleinen Kind vorzulesen, mit ihm zu sprechen, gemeinsam zu spielen oder nach draußen zu gehen, lässt sich durch kein Handy und keine App ersetzen. Wenn schon Kleinkinder viel Zeit vor einem Bildschirm verbringen, darf uns nicht überraschen, dass später Konzentration, Sprache und Lesefähigkeit fehlen.“

Es geht dabei nicht darum, Eltern pauschal Vorwürfe zu machen. Viele Familien stehen zwischen Beruf, Haushalt und Kinderbetreuung unter enormem Druck. Sie brauchen deshalb leicht zugängliche Beratung und Unterstützung.
Gleichzeitig muss vor Ort darüber gesprochen werden, was Kinder für ein gutes Aufwachsen benötigen und was wir dazu beitragen können.

Euer CDA-Kreisvorstand