Beim 7. Kommunalforum der CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis trafen sich erneut die Spitzen aus Kreis, Städten und Gemeinden im Kreishaus in Bergisch Gladbach, um zentrale Zukunftsfragen der kommunalen Familie zu beraten. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die finanzielle Lage des Kreises sowie die strategische Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit.
Einen Schwerpunkt bildete der Bericht des Kreiskämmerers zur aktuellen Haushaltssituation. Deutlich wurde, dass die finanziellen Spielräume des Kreises stark eingeschränkt sind: Ein Großteil des Haushaltsvolumens ist durch Sozialausgaben und Pflichtaufgaben gebunden, während steigende Kosten und Risiken – etwa bei Umlagen oder Personal – den Druck weiter erhöhen. Ohne konsequente Konsolidierung und strukturelle Anpassungen drohen langfristig erhebliche Belastungen, die auch eine Erhöhung der Kreisumlage wahrscheinlich machen.
Darüber hinaus wurde der laufende Transformations- und Strategieprozess des Rheinisch-Bergischen Kreises vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es, durch eine intensivere interkommunale Zusammenarbeit die Leistungsfähigkeit der kommunalen Familie dauerhaft zu sichern. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, die Bündelung von Aufgaben sowie die Entwicklung gemeinsamer strategischer Ziele für die kommenden Jahre.
Das Kommunalforum machte deutlich: Angesichts wachsender finanzieller und struktureller Herausforderungen kommt es mehr denn je auf gemeinsames Handeln, klare Prioritäten und eine enge Abstimmung zwischen Kreis und Kommunen an. Nur so kann die CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis die Zukunftsfähigkeit der Region nachhaltig sichern.

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