Zum 45. Politischen Aschermittwoch konnte die CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis den Bundesvorsitzenden der JU Deutschlands und Bundestagsabgeordneten für den Düsseldorfer-Süden, Johannes Winkel, als Gastredner begrüßen.
Politischer Aschermittwoch: Klare Positionen, klare Worte
Beim 45. Politischen Aschermittwoch der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis im Spiegelsaal des Bergisch Gladbacher Bürgerhauses Bergischer Löwe kamen auch in diesem Jahr zahlreiche Mitglieder und Gäste zusammen, um das Ende der närrischen Jahreszeit traditionell bei einem Fischimbiss mit einer politischen Standortbestimmung zu verbinden. Die erste große Veranstaltung des neuen Kreisvorsitzenden Maurice Winter als Veranstalter bot mit einer spannenden Rede des Bundestagsabgeordneten und Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands, Johannes Winkel, einen würdigen Auftakt.
Maurice Winter: Verantwortung, Zusammenarbeit und Zukunft
Zu Beginn skizzierte CDU-Kreisvorsitzender Maurice Winter die jüngste politische Entwicklung und betonte die Bedeutung von Verantwortung und überparteilicher Zusammenarbeit. Er dankte den Grünen im Kreis für viele Jahre guter Zusammenarbeit im Kreistag sowie der SPD für die konstruktiven Koalitionsverhandlungen, die zu einer stabilen politischen Lage auch vor Ort geführt haben. Winter erinnerte daran, dass Politik mehr als Polemik sei: „Verantwortung ist kein Schlagwort. Verantwortung ist Arbeit und Haltung.“
Johannes Winkel: Scharfer politischer Kompass und klare Kritik
Der anschließende Hauptredner Johannes Winkel, Bundestagsabgeordneter für den Düsseldorfer Süden und Bundesvorsitzender der Jungen Union, nutzte den traditionellen politischen Aschermittwoch mit 180 Gästen für eine Rede mit klaren politischen Botschaften und deutlichen Positionierungen. Er machte nachdrücklich klar, dass dieser Tag für deutliche Worte stehen müsse – sowohl was die Herausforderungen im Land als auch die politische Verantwortung angeht.
Winkel richtete den Blick nach vorn und bezog Stellung zu wichtigen aktuellen Themen. Dabei zog er klare Unterschiede zwischen der Politik der Union und der anderer politischer Kräfte im Bund – insbesondere gegenüber dem dortigen Koalitionspartner. Er unterstrich, dass grundlegende politische Weichenstellungen wie etwa in der Migrations- und Sicherheitspolitik nur dann erfolgreich gemeistert würden, wenn klarer Kurs und entschlossene Umsetzung vorherrschen.
Er hob hervor, dass Deutschland sich auf seine eigenen Stärken konzentrieren müsse: „Wir müssen uns endlich wieder darauf konzentrieren, was wir denn selbst eigentlich machen können als Deutsche und als Europäer.“ Diese Grundlinie verband Winkel mit der Forderung nach einer starken zukünftigen Ausrichtung – etwa in Fragen der Wehrpflicht und inneren Sicherheit –, die junge Menschen direkt betrifft und langfristige Perspektiven schafft.
Klare Worte im politischen Schlagabtausch
In seiner Rede sparte Winkel aber auch nicht mit kritischen Anmerkungen in Richtung der aktuellen Bundespolitik. Er griff Positionen auf, die in Teilen der öffentlichen Debatte kontrovers diskutiert werden, und verband sie mit humorvoll-spitzen, aber zugleich ernst gemeinten Botschaften. Damit trug er zu dem bei, was der Politische Aschermittwoch traditionell auch sein soll: ein Ort des politischen Schlagabtauschs, an dem Meinungen klar formuliert werden.
Ein starker politischer Auftakt ins neue Jahr
Insgesamt bot der Politische Aschermittwoch der CDU Rhein-Berg wieder eine gelungene Mischung aus politischem Rückblick und politischer Standpunktbestimmung.
Das Foto zeigt von links den 4. Stellv. Landrat Klaus Dieter Becker, Landrat Arne von Boetticher, Martin Lucke MdL, JU-Chef Johannes Winkel MdB, Caroline Bosbach MdB, Bürgermeister und Kreisvorsitzender Maurice Winter, JU-Kreisvorsitzender Max Rhode und den ersten stellv. Landrat Peter Lautz.
